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18.08.2017 08:57:57
10. Juni 2016

Drei Viertel der VU-Landtagsfraktion kandidieren wieder


Drei Viertel der VU-Landtagsfraktion kandidieren wieder

Drei Viertel der VU-Landtagsfraktion kandidieren wieder

Das Präsidium der Vaterländischen Union nimmt hoch erfreut zur Kenntnis, dass sich sechs der acht ordentlichen VU-Abgeordneten erneut als Landtagskandidaten für die Wahlen 2017 zur Verfügung stellen. Zudem wird auch der stellvertretende VU-Abgeordnete Manfred Kaufmann wieder kandidieren. Nicht mehr auf den Landtagslisten der VU stehen werden die Abgeordneten Judith Oehri und Christoph Beck.

Vaduz – In den letzten Monaten wurden von Seiten der Vorstände der VU-Ortgruppen in enger Koordination mit dem Parteipräsidium zahlreiche Gespräche mit den Abgeordneten der bestehenden VU-Landtagsfraktion geführt. Die inzwischen abgeschlossene Evaluation hat ergeben, dass sich drei Viertel der Landtagsfraktion dazu entschieden haben, sich für die Legislaturperiode 2017 bis 2021 erneut der Wahl zu stellen. Es sind dies: Landtagsvizepräsidentin Violanda Lanter-Koller, Fraktionssprecher Christoph Wenaweser, Frank Konrad, Karin Rüdisser-Quaderer, Thomas Vogt und Peter Büchel. Ausserdem kandidiert auch der stellvertretende Abgeordnete Manfred Kaufmann nochmals.

Erfreuliche Kontinuität
Nach den Wahlen 2013 waren mit Ausnahme von Thomas Vogt aus Triesen und Peter Büchel aus Schellenberg alle neu im Parlament. In den vergangenen dreieinhalb Jahren intensiver Landtagsarbeit konnte die bestehende Fraktion einen reichen politischen Erfahrungsschatz sammeln. Das VU-Präsidium schätzt sich glücklich, dass mit der Wiederkandidatur des Grossteils der Fraktion auch inhaltliche Kontinuität gewährleistet und die verantwortungsvolle Politik weitergeführt werden können.

Ausgezeichneter Zusammenhalt
Judith Oehri aus Ruggell kandidiert nicht mehr für ein Landtagsmandat, weil sie sich ihren Traum, teilweise in Spanien zu leben, verwirklichen möchte. Dieser Entscheid sei ihr nicht leicht gefallen, da ihr das Landtagsmandat grossen Spass mache. Dazu Judith Oehri: „Der Zusammenhalt in der Fraktion ist super. Wir haben gemeinsam schwierige Entscheidungen gefällt, hart diskutiert und um Kompromisse gerungen, aber immer mit Respekt vor den Werten und Meinungen der anderen.“



Christoph Beck wurde im März 2015 zum Vorsteher von Triesenberg gewählt. Er kandidiert ebenfalls nicht mehr für ein Landtagsmandat, da er neben seinen anspruchsvollen Aufgaben als Gemeindevorsteher auch noch Zeit für seine Familie haben und nicht die einzige Freizeit für die Landtagsarbeit einsetzen möchte. Auch ihm ist die Entscheidung nicht leicht gefallen, da er sich in der VU-Fraktion sehr wohl fühle und den entsprechenden Teamgeist vermissen werde. „Es sind Freundschaften entstanden, die sich durch die fordernden Aufgaben ergaben“, so Christoph Beck.

Aus Verantwortung für Liechtenstein
Was motiviert nun aber die Wiederkandidierenden aus der VU-Landtagsfraktion? Beispielgebend dazu VU-Fraktionssprecher Christoph Wenaweser: „Diese Frage beantworte ich genau gleich wie vor den letzten Wahlen, aber nach dreieinhalb Jahren im Landtag überzeugter denn je: Aus Verantwortung für Liechtenstein! Die Herausforderungen für unser Land werden in den nächsten Jahren nicht kleiner.“

Nach Ansicht von Christoph Wenaweser wird im kommenden Dezember eine überaus anforderungsreiche Legislaturperiode zu Ende gehen, in der sehr viel, konstruktiv und lösungsorientiert gearbeitet worden sei. Über allem seien in der Fraktion stets gegenseitiger Respekt, Vertrauen und Verlässlichkeit gestanden. „Die erneute Kandidatur einer Mehrheit der jetzigen Fraktion belegt, dass unsere Zusammenarbeit Qualität und Bestand hat und wir bereit sind, über den nächsten Wahlsonntag hinaus Verantwortung zu übernehmen“, betont Christoph Wenaweser. Dies freue ihn als Fraktionssprecher natürlich besonders.

Ein positives Signal auch für Neukandidierende
„Niemand hat seine Wahl oder Wiederwahl im Sack. Nach Schliessung des Landtags im kommenden Dezember bricht auch für alle Bisherigen wieder die Stunde null an“, sagt Christoph Wenaweser zu den Wahlchancen für Neukandidierende unter der Prämisse, dass der Grossteil der VU-Fraktion nochmals antritt. Dazu führt der Fraktionssprecher weiter aus: „Wir Bisherigen wollen zusammen mit den Neuen für Landtag und Regierung als Team in die Wahlen steigen. Wenn wir als Kollektiv erfolgreich sein können, ist die Chance auf einen persönlichen Erfolg für jede und jeden ungleich höher als unter Einzelkämpfern und Primadonnen.“ In diesem Sinne geht Christoph Wenaweser davon aus, „dass die Bereitschaft etlicher Bisheriger zum Weitermachen ein positives Signal für alle jene ist, die sich für eine erstmalige Kandidatur schon

Bildlegende Gruppenbild:
Von der bestehenden VU-Fraktion stellen sich erneut für ein Landtagsmandat zur Verfügung: Thomas Vogt, der stellvertretende Abgeordnete Manfred Kaufmann, Fraktionssprecher Christoph Wenaweser, Landtagsvizepräsidentin Violanda Lanter-Koller, Karin Rüdisser-Quaderer, Peter Büchel und Frank Konrad (von links).


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Die Vaterländische Union (VU) ist eine Partei im Fürstentum Liechtenstein. Die Wurzeln der VU gehen auf die 1918 gegründete, christlich-sozial ausgerichtete Liechtensteiner Volkspartei zurück. Die VU war der Motor für grundlegende politische und soziale Reformen in Liechtenstein im frühen 20. Jahrhundert und verstand sich als Arbeiterpartei, die sich für mehr demokratische Volksrechte, soziale Sicherheit, Solidarität in der Gesellschaft und auch eine starke, differenzierte Wirtschaft einsetzte und sich immer noch für diese Werte einsetzt. Die Mitgliedschaft kann von jedem Einwohner/jeder Einwohnerin Liechtensteins, der/die das 16.Altersjahr erfüllt hat, durch Erklärung erworben werden.
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