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16.10.2018 16:01:10
07. September 2018

Gemeinsam gestalten statt mit Fake News spalten


Kommentar des Landtagsabgeordneten Frank Konrad

Um Vorlagen fundiert beurteilen zu können, muss man sich fundiert mit den Gegebenheiten und Grundlagen befassen. Gerade beim Thema Tour de Ski war sehr auffällig, dass einzelne Gegner mit Falschinformationen im Vorfeld negative Stimmung gegen das Projekt machten. Keine Frage, gegenüber der Vorlage konnte man auch kritisch sein und man konnte auch gute Gründe haben, das Projekt abzulehnen. Wenn dann aber die Menschen mit falschen Informationen in die Irre geführt werden, ist das nicht akzeptabel. Einen expliziten Dank für die mustergültige Enttarnung dieser Strategie möchte ich an meinen Sitznachbarn von der Freien Liste, Thomas
Lageder, aussprechen, der den Standpunkt der beiden Ex-DU-Abgeordneten mit den Realitäten verglich und vorrechnete, um welche Faktoren die Kritiker mit ihren Angaben daneben liegen und damit die Menschenzu täuschen versuchten. Ich bin dankbar, dass die Landtagsmehrheit diesem Treiben nicht auf den Leim gegangen ist und einem tollen Ereignis im Vaduzer Städtle zugestimmt hat, der das Gemeinschaftsgefühl stärken kann. Auch beim CO2-Gesetz hat sich der Interpellant im Vorfeld durch Fehlinformationen in der Öffentlichkeit hervorgetan.
Mit gewissen Fragestellungen suggerierte er, dass das ganze CO2-Gesetz schlecht ist. Leider ist es weltweit in Mode gekommen, dass man gegen jeden und alles wettert, was einem grad nicht in den Kram passt oder seinen eigenen Interessen zuwiderläuft. 

 

Verstehen Sie mich aber nicht falsch: Wer mich kennt, weiss, dass ich auch die harte politische Auseinandersetzung und auch den kritischen Blick auf Regierungsvorlagen schätze. Allerdings darf so eine Auseinandersetzung nicht zu einem Ringen gegen die Realität verkommen. Bei vielen Vorlagen gibt es sachliche Gründe, sie zu befürworten oder sie abzulehnen. Im Plenum wurden von Kritikern einige plausible Gründe vorgetragen, warum Abgeordnete der Vorlage nicht zustimmen. Wenn aber die Menschen, die sich in der Regel nicht detailliert mit den Vorlagen befassen, bewusst mit falschen Informationen auf eine falsche Fährte gelockt werden und damit die Debatte bereits im Vorfeld vergiftet wird, hört bei mir das Verständnis auf. Ich rufe deshalb dazu auf, wieder vermehrt zur Wahrheit zurückzukehren – auch wenn man vielleicht nicht mit allen Vorhaben einverstanden ist.



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Die Vaterländische Union (VU) ist eine Partei im Fürstentum Liechtenstein. Die Wurzeln der VU gehen auf die 1918 gegründete, christlich-sozial ausgerichtete Liechtensteiner Volkspartei zurück. Die VU war der Motor für grundlegende politische und soziale Reformen in Liechtenstein im frühen 20. Jahrhundert und verstand sich als Arbeiterpartei, die sich für mehr demokratische Volksrechte, soziale Sicherheit, Solidarität in der Gesellschaft und auch eine starke, differenzierte Wirtschaft einsetzte und sich immer noch für diese Werte einsetzt. Die Mitgliedschaft kann von jedem Einwohner/jeder Einwohnerin Liechtensteins, der/die das 16.Altersjahr erfüllt hat, durch Erklärung erworben werden.
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