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16.10.2018 16:16:44
15. September 2018

Plump und scheinheilig


Ein Kommentar von Parteisekretär Michael Winkler zur Causa Radio L.

Die FBP-Fraktion fordert im kommenden Landtag von Regierungschef-Stellvertreter Daniel Risch Erklärungen zum Rausschmiss des Intendanten bei Radio L. Dabei weiss man, dass Corporate Governance den Einfluss der Politik zurückgedrängt hat. Entscheidungen werden vom Verwaltungsrat getroffen und nicht vom Minister. Es ist der plumpe Versuch der FBP – unter deren Führung das Radio erst zu einem staatlichen Problem wurde – dem VU-Regierungsmitglied zu Unrecht den Schwarzen Peter zuzuschieben. Die Ironie: Dieses parteipolitische Manöver kommt von der FBP, die bei jeder Gelegenheit Parteipolitik bei anderen wittert. Das ist scheinheilig. Die Ex-Mehrheitspartei will mit diesem Verhalten wohl davon ablenken, dass die Verantwortung, welche ihre eigenen Mandatare tragen, zu schwer wiegt. Das sieht man sehr deutlich an den Führungsdefiziten in der Regierung und in der sträflich vernachlässigten Sozialpolitik.


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Die Vaterländische Union (VU) ist eine Partei im Fürstentum Liechtenstein. Die Wurzeln der VU gehen auf die 1918 gegründete, christlich-sozial ausgerichtete Liechtensteiner Volkspartei zurück. Die VU war der Motor für grundlegende politische und soziale Reformen in Liechtenstein im frühen 20. Jahrhundert und verstand sich als Arbeiterpartei, die sich für mehr demokratische Volksrechte, soziale Sicherheit, Solidarität in der Gesellschaft und auch eine starke, differenzierte Wirtschaft einsetzte und sich immer noch für diese Werte einsetzt. Die Mitgliedschaft kann von jedem Einwohner/jeder Einwohnerin Liechtensteins, der/die das 16.Altersjahr erfüllt hat, durch Erklärung erworben werden.
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