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16.10.2018 16:52:27
28. August 2018

«Die aufgegleisten Projekte mit Leben füllen»


Gestern Abend nominierte die VU-Ortsgruppe Eschen-Nendeln den aktuellen Gemeinderat und dreifachen Familienvater Viktor Meier zum Vorsteherkandidaten.

Als vergangene Woche der amtierende Vorsteherkandidat Günther Kranz bekannt gab, nicht mehr als Vorsteher zu kandidieren, ging das Rätselraten um seinen potenziellen VU-Nachfolger los. Gestern liess die Ortsgruppe der Vaterländischen Union in Eschen-Nendeln die Katze aus dem Sack: Viktor Meier soll Nachfolger von Günther Kranz werden. Die gut besuchte Nominationsversammlung, musikalisch umrahmt von Suzie Candell, zeigte sich freudig überrascht über den Vorschlag - und stimmte der Nomination einhellig zu.

Ein Mann mit grossen, aber realistischen Ideen

Mit Viktor Meier soll frischer Wind in die Eschner Amtsstuben kommen, erklärte auch John Zimmermann, Obmann der Ortsgruppe. In kurzen Worten umschrieb er den bisherigen beruflichen und politischen Werdegang des Vorsteherkandidaten (siehe Kasten), bevor sich Meier seinem ersten Interview als Kandidat stellte. Stephan Agnolazza-Hoop fühlte dem neuen Kandidaten auf den Zahn. Dabei stellte Meier seine politischen Anliegen klar. So will er beispielsweise die Kommunikation innerhalb der Gemeinde verbessern und dabei auch neue Wege beschreiten. Dabei will er auch die Unzufriedenheit, die hie und da in der Eschner Bevölkerung herrscht, ernst nehmen. Ausserdem will er die Bevölkerung auch künftig stark in die kommenden Projekte einbinden und bestehende näher an sie herantragen. «Der Gemeinderat hat unter Günther Kranz viele tolle Projekte aufgegleist, deren Früchte wir in der nächsten Legislatur ernten können.» Jetzt gelte es, diese Projekte mit Leben zu füllen. Es ist ihm ein grosses Anliegen, die Menschen wieder vermehrt auch an Anlässe in der Gemeinde zu locken, um so einerseits die Gemeinschaft zu fördern und andererseits Einsamkeitserscheinungen abzuschwächen.

Parteipräsident Günther Fritz freute sich über den neuen Kan- didaten. Er hoffte in seiner kurzen Ansprache darauf, dass Eschen seinem Ruf als «rote Hochburg im Unterland» wieder gerecht wird. Gleichzeitig bedauerte er den Entscheid des amtierenden Vorstehers, sich nicht mehr für das Amt zur Verfügung zu stellen, um seine erfolgreiche Arbeit fortführen zu können. Sollte es Günther Kranz in seiner neu- en Herausforderung zu langweilig werden, «so haben wir immer einen politischen Job für dich», so Fritz.

Emotionale Ansprache auf eine bewegte Zeit Günther Kranz dankte dem Parteipräsidenten für seine Worte. In seiner Rede blickte er sowohl zurück als auch nach vorne. Ausser- dem gab er seinem potenziellen Nachfolger ein paar Tipps mit auf den Weg: «Die Zeit als Gemeindevorsteher kann man mit einer Wanderung vergleichen, auf die man sich beim Amtsantritt begibt. Mit einem klaren Ziel vor Augen, was man erreichen will.» Man trage einen Rucksack voller Aufgaben und Erwartungen und manchmal müsse auch ein Umweg genommen werden. Kranz blickte auf eine Vielzahl von Projekten zurück, welche in den vergangenen Jahren realisiert wurden. Dazu gehören unter anderem der Ausbau an familienfreundlichen Angeboten sowie die Weiterentwicklung des Zentrums, um nur zwei zu nennen. Er werde das Amt mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlassen, erklärte Kranz. Er bedankte sich herzlich bei all seinen Mitstreitern in all den Jahren und wünschte Meier viel Erfolg für die Wahl. «Ich bin überzeugt, dass er mit seiner Persönlichkeit und seinen Fähigkeiten das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler in Eschen-Nendeln gewinnen wird.»



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Die Vaterländische Union (VU) ist eine Partei im Fürstentum Liechtenstein. Die Wurzeln der VU gehen auf die 1918 gegründete, christlich-sozial ausgerichtete Liechtensteiner Volkspartei zurück. Die VU war der Motor für grundlegende politische und soziale Reformen in Liechtenstein im frühen 20. Jahrhundert und verstand sich als Arbeiterpartei, die sich für mehr demokratische Volksrechte, soziale Sicherheit, Solidarität in der Gesellschaft und auch eine starke, differenzierte Wirtschaft einsetzte und sich immer noch für diese Werte einsetzt. Die Mitgliedschaft kann von jedem Einwohner/jeder Einwohnerin Liechtensteins, der/die das 16.Altersjahr erfüllt hat, durch Erklärung erworben werden.
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