Neuigkeiten
24. Mai 2018

Frauenunion: Als Frau in der digitalen Branche

Der Netzwerkanlass der Frauenunion am gestrigen Mittwoch im Rössle, Schaan, stiess auf grosses Echo. Das Vaterland widmete dem Thema eine ganze Seite.

Ein Thema, das zunächst wenig politisch klingt, regte zur Diskussion an. Den ganzen «Vaterland»-Bericht lesen Sie unter Download.

Bild 20180523_Frauenunion_016.jpg
 
20. Mai 2018

Und was sagt dann das Volk zur Rechnung?

Nach dem Nein des Stimmvolkes zum 83-Millionen-Kredit für einen Neubau des Landesspitals im Oktober 2011 steht Liechtenstein erneut vor einem Scherbenhaufen in der Spitalfrage.

von Günther Fritz, Parteipräsident

 

Nach dem Weggang der umsatzstärksten Belegärzte in die eigene Privatklinik in Bendern per Ende 2016 schwinden dem Landesspital die Fallzahlen. Und der Medicnova fehlt ein OKP-Vertrag für alle medizinischen Leistungsangebote. Der ruinöse Wettbewerb zeigt schmerzhaft, dass das Land für zwei Spitäler zu klein ist.

Das Gebot der Stunde wäre zweifellos ein Zusammengehen der beiden Kliniken. Die PwC-Studie favorisiert dabei die Variante B, das heisst den Umzug des Landesspitals nach Bendern und die Integration eines Belegarztsystems durch die Medicnova. Gesellschaftsminister Pedrazzini und das Landesspital bevorzugen inzwischen die Variante A, nämlich die Übernahme bzw. den Kauf der Medicnova durch das Landesspital. Beide Varianten sind in Bezug auf ihre Realisierbarkeit jedoch noch kaum beurteilbar. Denn mit einer gemeinsamen Infrastrukturlösung in Bendern sind vor dem Hintergrund der konfliktreichen Geschichte des Auseinandergehens die Probleme noch lange nicht gelöst.
Die Medicnova-Belegärzte wollen sich nach dem Weggang aus Vaduz ihre gewonnene Autonomie nicht nehmen lassen. Das Landesspital mit seinem Chefarztsystem muss hingegen darauf pochen, den Spitalbetrieb klar zu führen. Denn zur Einhaltung der Qualitätsstandards und Wahrung der Patientensicherheit müssen sich alle Ärzte an die gleichen Regeln halten. Hinzu kommt die Frage, wer künftig welchen Fachbereich exklusiv abdecken darf? Wer verzichtet und wer muss gehen? Können diese unterschiedlichen Kulturen in ein konstruktives Miteinander überführt werden?

 

Der finanzielle Leidensdruck bei der Medicnova scheint gross zu sein. Wird die Privatklinik deshalb zum Schnäppchenpreis zu haben sein? Was dürfte die Spitalimmobilie in Bendern den Steuerzahler überhaupt kosten, damit sich die Politik nicht der Kritik aussetzt, dass der Staat ein Unternehmen rettet, das sich aufgrund eines Grundlagenirrtums verspekuliert hat? Angesichts der Fülle ungeklärter Fragen überwiegt der Eindruck, dass Gesellschaftsminister Pedrazzini die Rechnung bisher ohne Wirt, nämlich die Verantwortlichen der Medicnova, gemacht hat. Und auch ohne Volk, das die Rechnung bezahlen muss. Um nach der nächsten Volksabstimmung über die Spitalfrage nicht wieder vor einem Scherbenhaufen zu stehen, braucht es mehr als eine Infrastrukurlösung, Herr Pedrazzini!

Bild Günther Fritz quer rote K.jpg
 
19. Mai 2018

«Weisses Rauschen» auf 1FLTV

Vergangene Woche sorgte auf 1FLTV das Interview mit Freie Liste Co-Chef Pepo Frick für grosse Verwunderung. Mit verdrehten Tatsachen ritt er diverse substanzlose Angriffe auf die VU.

von Michael Winkler, Parteisekretär

 

Es war nicht nur die wenig «berauschende» Tonqualität, die das Interview von Pepo Frick störte. Auch die mangelnde Qualität der Vorwürfe, mit der er im Gespräch mit Karlheinz Ospelt  die VU eindeckte, war befremdlich. Ausgerechnet der langgediente Polit-Fuchs bediente sich billigster sozialistischer Propagandamittel und verdrehte viele Tatsachen und streute damit falsche Informationen, die es richtig zu stellen gilt.  

 

VU rettete die 13. AHV-Rente

 

Die üblichen Forderungen der Freien Liste, die Steuern zu erhöhen, durften natürlich nicht fehlen. Mit den elf Millionen aus dem Betriebsergebnis könne man keine grossen Investitionen tätigen. Zwar meinte der Co-Präsident der Freien Liste 10 Minuten später, dass man das Finanzergebnis von 160 Millionen Franken doch für Zukunfts-Investitionen nützen könne, blieb hier aber wage. Besonders bösartig wurde Frick, als er die VU mit dem Bürgerpaket einer «Mogelpackung» bezichtigte und behauptete, dass sich die Union «Acht Jahre lang dafür einsetzte, den AHV-Staatsbeitrag zu kürzen». Offenbar hat Frick die Landtagssitzung am 12. Mai 2016 verpasst, als es um die Reform der AHV ging. Richtig ist, dass die VU mit koalitionär notwendigen drei Stimmen dafür sorgte, dass die AHV weiterhin eine gesetzliche Grundlage hat. Ansonsten hätte es keinen Staatsbeitrag mehr gegeben. Richtig ist aber auch, dass die VU zum einen dafür gesorgt hat, dass die von Gesellschaftsminister Pedrazzini geplante Streichung der 13. AHV-Rente bereits in der Vernehmlassung aus der Vorlage geflogen ist. Ausserdem wollte die VU einen anderen Vorschlag im Gesetz verankern, der die finanzielle Verantwortung des Staates an der AHV ans Umlagedefizit koppelt. Damit wären auf lange Sicht die Renten gesichert. Allerdings sorgte der «Schwarze Block» der FBP mit Assistenz der DU-Abgeordneten Elkuch, Hasler und Quaderer dafür, dass dieser Antrag von Christoph Wenaweser mit 12 Ja-Stimmen knapp scheiterte. Es ist damit keine 180°-Wende der VU – wie Pepo Frick behauptete – wenn sie jetzt fordert, dass sich der Staat wieder vermehrt und vor allem zielsicher um unser wichtigstes Sozialwerk kümmert. Das ist seit jeher ein Anliegen der VU. 

 

Staatlicher Zwang in Weiss

 

Im weiteren Verlauf des Interviews sorgte Frick dann – wie sein Kollege von der FBP, Daniel Oehry – dafür, dass der Zuseher ein falsches Bild von der Verkehrspolitik bekommt. Demnach müsste Liechtenstein jetzt möglichst viele Alleingänge unternehmen, um Verkehrslösungen herbeizuführen. Dabei müsste es Frick besser wissen, dass gerade Insellösungen in der Verkehrspolitik nicht zum Ziel führen. Doch offenbar war ihm danach, die Bemühungen von Regierungschef-Stellvertreter Daniel Risch, der derzeit mit dem Mobilitätskonzept 2030 beschäftigt ist und sich mit Wien bereits über Fortschritte im Verkehrsbereich austauschte, in ein schlechtes Licht zu rücken. Konstruktive Opposition sieht wahrlich anders aus. 

 

Fazit: Ausser zahlreicher staatlicher Zwangsmassnahmen, um dem Bürger das Geld aus der Tasche zu ziehen und ihm die Verkehrsmittelwahl vorzuschreiben, bot Pepo Frick einmal mehr keine Lösungen an. Die VU wird sich jedenfalls durch solch Weisses Rauschen nicht von ihrem Weg abbringen lassen: Mehr staatliches Engagement bei der AHV wird ein Teil des Bürgerpakets sein – und in Sachen Verkehrspolitik wird Daniel Risch realitätsbezogene und mit den Nachbarländern abgestimmte sowie mehrheitsfähige Lösungen auf den Tisch legen. 
Bild Bildschirmfoto 2018-05-23 um 14.08.51.jpg
 
19. Mai 2018

Zahl der «Abgehängten» steigt

Alarmierende Zahlen aus der Sozialhilfe zeigen, dass Handlungsbedarf besteht. Neben grossen Infrastrukturprojekten will sich die VU auch den sozialen Problemen im Land annehmen.

von Michael Winkler, Parteisekretär

 

«Spare in der Zeit, dann hast du in der Not.» Diesen Satz hört man derzeit wieder des Öfteren. Besonders von Exponenten der FBP, wenn es ihnen darum geht, gegen das Bürgerpaket der VU zu schiessen. Keine Frage: Viele sind in den letzten Jahren dem Sparwahn verfallen – angesichts der gebetsmühlenartigen Wiederholungen im letzten Jahrzehnt ist das auch kein Wunder. 


Sparen ist zweifellos sinnvoll

Sparen ist etwas sehr Gutes. Aber ab welchem Punkt ist Sparen nicht mehr sinnvoll? Wann ist genug gespart? Wie viel Geld will der Staat noch auf der hohen Kante horten, bevor die Bürger wieder etwas zurück bekommen? Sind Investitionen in der heutigen Zeit nicht auch für kommende Generationen wertvoll? Solche Fragen stellen sich die Menschen in Liechtenstein, während sie sich auch Sorgen um ihre Altersvorsorge machen. Die Menschen fragen sich, wie alt sie sein werden, wenn sie in Pension gehen. Sie fragen sich, ob sie mit dem, was sie in ihre Pensionskasse und die AHV einzahlen, durchkommen werden.
Die Bevölkerung, die Wirtschaft und die Börse haben gemeinsam für eine volle Staatskasse und deren Reserve gesorgt. Auch Krankenkassen pflegen munter weiter ihre Reserven. Man spricht heute von einem Reserven-Berg von über 70 Millionen Franken. Und das auf Kosten der Einwohner, die sich teilweise das Geld vom Mund absparen müssen. «Immer mehr Haus­halte sind auf Sozi­al­hilfe angewiesen», titelte am vergangenen Montag die Hauszeitung der FBP. Der Stillstand in der Sozialpolitik lässt drauf schliessen, dass der FBP und ihren Exponenten solche Entwicklungen egal sind. Kein Wunder, verlieren so die Menschen ihr Vertrauen in die Politik.

Sozialhilfe-Ausgaben steigen

Die Kosten für die wirtschaftliche Sozialhilfe lag vor zehn Jahren noch bei knapp 3,5 Millionen Franken.2017 bereits über 9,8 Millionen. «Das ist nicht nur ein neuerlicher Rekordwert, sondern entspricht überdies einer Steigerung um 181 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhten sich die Ausgaben um knapp 8 Prozent», so steht es im «Volksblatt». Handlungsbedarf orten aber Regierungschef und Co. lediglich bei Infrastrukturmassnahmen. Neuerdings will gar der Gesellschaftsminister eine gescheiterte Privatklinik kaufen. Daran, dass Menschen in diesem Land ihre Krankenkassenprämien nicht mehr bezahlen können, ändert das freilich nichts.
Was ist der Zweck des Staates?

Vielleicht sollten die für die Volkswohlfahrt zuständigen Regierungsmitglieder sorgsamer ihr eigenes Blatt lesen, bevor sie die Vaterländische Union dafür verurteilen, dass diese versucht, für die Bürger mehr möglich zu machen. Augenscheinlich geht es der FBP aber darum, gute Ideen zugunsten der Menschen im Land im Keim zu ersticken. Obwohl die Verfassung relativ deutlich ist in der Aussage, wofür der Staat da ist. «Die oberste Aufgabe des Staates ist die Förderung der gesamten Volkswohlfahrt. In diesem Sinne sorgt der Staat für die Schaffung und Wahrung des Rechtes und für den Schutz der religiösen, sittlichen und wirtschaftlichen Interessen des Volkes», steht unter Artikel 14 geschrieben. Keine Frage: Eine solide Staatskasse und ein Polster ist Voraussetzung für die Wahrnehmung dieses obersten Staatszwecks. Sparen ist wichtig, darf aber nicht Selbstzweck werden – schon gar nicht, wenn die Zahl der «Abgehängten» in Liechtenstein stetig im Steigen begriffen ist. Mit dem Bürgerpaket will die VU hier Antworten auf brennende soziale Fragen finden. Die VU setzt sich für eine gesunde Staatskasse ein. Das beweist sie seit ihrem Bestehen. Von einer gesunden Staatskasse sollen aber in erster Linie die Menschen im Land profitieren – dafür steht die VU. Darum sollte man das eine tun, das andere aber nicht lassen. Das heisst: Sparen ja, aber ohne den Zweck des Staats zu vergessen.
Bild Bildschirmfoto 2018-05-23 um 11.37.12.jpg
 
19. Mai 2018

«Träumen ist ein Privileg der Opposition»

In einem «Vaterland»-Interview stellt Regierungschef-Stellvertreter Daniel Risch gewisse Behauptungen richtig, die von FBP-Fraktionssprecher Daniel Oehry und von Freie Liste Co-Präsident Pepo Frick zur Verkehrspolitik aufgestellt wurden.

Interview: Patrick Schädler, «Liechtensteiner Vaterland»

 

FBP-Fraktionssprecher Daniel Oehry erklärte kürzlich in einem «Volksblatt»-Interview, dass Liechtenstein bald abgehängt werde, wenn in Sachen S-Bahn nicht baldmöglichst Taten gesetzt werden. Auch Pepo Frick, Co-Präsident der Freien Liste, erklärte letzte Woche auf 1FLTV: Man müsse jetzt endlich Geld in die Hand nehmen und einen Alleingang wagen, wenn Österreich nicht mitspiele. Der zuständige Regierungschef-Stellvertreter Daniel Risch steht aber für Schnellschüsse nicht zur Verfügung, wie er im Interview erklärt.

 

Herr Risch, nach Meinung diverser Verkehrsexperten im Land, herrscht seit mehreren Jahren Stillstand in der Liechtensteiner Verkehrspolitik. Nun werden Sie offenbar als Messias angesehen, der alle Probleme innert kürzester Frist löst. Wie fühlen Sie sich mit dieser Erwartungshaltung?

 Daniel Risch: Die Herausforderungen in der liechtensteinischen Verkehrspolitik bestehen ja nicht erst seit heute. So war ich wenig überrascht, dass die Erwartungshaltung gross ist. Mit dieser kann ich aber gut leben. Überrascht bin ich hingegen vom Wunsch nach Alleingängen und Schnellschüssen. Für mich ist klar, dass wir die Verkehrsthemen nur gemeinsam – mit den Gemeinden und der Wirtschaft in Liechtenstein – sowie unseren Nachbarn in der Schweiz und in Österreich lösen können. Die Vernetzung mit diesen Partnern ist zentral, weshalb wir Gespräche in Liechtenstein aber eben auch in Wien und Bern sowie mit St. Gallen, Bregenz und Chur führen. Es liegt in der Natur der Sache, dass Mobilität in unserem speziellen Fall fast immer grenzüberschreitend ist. Neben der Abstimmung auf den verschiedenen Ebenen sind mir der Praxisbezug und der Fokus auf das Machbare wichtig. Träumen ist ein Privileg der Opposition.

Beginnen wir bei der S-Bahn: FL-Präsident Pepo Frick und FBP-Fraktionssprecher Daniel Oehry forderten kürzlich, es sei endlich Bewegung gefragt. Das Problem habe nicht Österreich, sondern Liechtenstein. Warum wollen Sie also nicht 50-60 Millionen in die Hand nehmen und selbst etwas bauen?

 Bei den von Ihnen genannten Beispielen stelle ich ein gewisses Ausblenden der Realität fest. Der Boden, auf dem die Eisenbahnlinie verläuft, gehört den Österreichischen Bundesbahnen. Auch die Schienen selbst sowie der Zug, der darauf fährt, gehören den ÖBB und die Strecke wird von ihnen betrieben. Daniel Oehry zählte im Volksblatt-Interview verschiedene Ideen zum Schienenverkehr auf, die er gerne im Alleingang umsetzen würde und meinte: «All das können wir ohne Wien entscheiden». Ich finde es bedenklich, wenn der Fraktionssprecher der FBP wenige Tage vor dem ersten Arbeitsgespräch mit dem neuen österreichischen Verkehrsminister Norbert Hofer solche Signale in Richtung Wien sendet. Die Realität ist die – ob sie einem nun gefällt oder nicht –, dass wir ohne Wien auf der bestehenden Schiene sehr eingeschränkt sind. Ich mag in diesem Zusammenhang das afrikanische Sprichwort, das besagt: «Wenn du schnell gehen willst, geh alleine. Wenn du weit kommen willst, geh gemeinsam.» Klar ist, dass ich vorwärts gehen will, und dass wir gemeinsame und nachhaltige Lösungen brauchen.

Sie erwähnen das Gespräch mit ihrem Amtskollegen Norbert Hofer in Wien in der vergangenen Woche. Was sind die Ergebnisse aus diesem Gespräch?

 Um das vorgängig Erwähnte zu erreichen, war für mich der erste, notwendige Schritt, wieder mit Wien ins Gespräch zu kommen. Aufgrund der Neuwahlen in Österreich und der Neubesetzung der österreichischen Regierung mussten wir uns etwas gedulden. Das erste Arbeitsgespräch war positiv und der Dialog mit Norbert Hofer offen und konstruktiv. Wir waren uns einig, dass es eine aktualisierte Kostenaufstellung und Kostenschätzung braucht. Die entsprechenden Resultate werden der liechtensteinischen Regierung zu gegebener Zeit vorgelegt, um über den weiteren Verlauf zu befinden.

Ist es richtig, dass das Projekt S-Bahn FLACH noch von der Vorgängerregierung sistiert wurde?

Das ist etwas, was viele inländische Mobilitätsexperten wider besseren Wissens ausblenden: Ja, die Vorgängerregierung hat das Projekt S-Bahn im Jahr 2015 sistiert. Dies, nachdem der damalige österreichische Verkehrsminister Alois Stöger seiner damaligen liechtensteinischen Amtskollegin Marlies Amann-Marxer bei einem Treffen am 20. März 2015 in Innsbruck erklärte, die Finanzierung des Projekts müsse neu verhandelt werden. Das Projekt ist seitens Liechtensteins so lange sistiert, bis ein neuer Entscheid gefasst wird – und dafür braucht es die erwähnte Kostenaufstellung und Kostenschätzung. Daran arbeiten wir.

Abgesehen von den Rahmenbedingungen mit den Nachbarn: Was sind Ihre persönlichen Vorstellungen, wie der Verkehr in Liechtenstein ausgestaltet werden soll? 

 
Verkehrslösungen beinhalten immer mehrere Ebenen: Internationale Anbindung, regionale Vernetzung und lokale Verbesserungen. Und auf all diesen Ebenen ist das Zusammenspiel der verschiedenen Verkehrsträge für mich zentral – Schiene, Strasse, Rad- und Fussweg auf der einen, öffentlicher Verkehr, Langsamverkehr und mobilisierter Individualverkehr auf der anderen Seite. Das Radwegnetz ist für den einen genauso wichtig, wie der Bahnverkehr für den anderen. Für mich sind die Förderung des öffentlichen Verkehrs, der Ausbau der Schieneninfrastruktur in der Region und die Verbesserung und der punktuelle Ausbau der Strassen kein Widerspruch, sondern eine logische Konsequenz. Die intelligente Nutzung der bestehenden Infrastruktur ist ein ebenso wichtiger Schritt. Das alles sind Punkte, die im Mobilitätskonzept 2030, das im Regierungsprogramm angekündigt und und vor zwei Wochen von der Regierung in Auftrag gegeben wurde, behandelt werden sollen.

Bei der Postulatsbeantwortung zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement (BMM) sind Sie nicht bei allen Abgeordneten gut weggekommen. Warum wollen Sie kein verpflichtendes Mobilitätsmanagement für Unternehmen ab 50 Beschäftigten?

Viele Landtagsabgeordnete haben bei der Überweisung des Postulats, wie auch bei der Beantwortung desselben, betont, dass sie einer Zwangsverpflichtung negativ gegenüberstehen und der Leidensdruck zu wenig gross sei, um Zwangsmassnahmen einzuführen. Als Wirtschaftsminister mit einer grundsätzlich liberalen Einstellung teile ich diese Haltung. In der Postulatsbeantwortung haben wir diese Haltung der Regierung auch dokumentiert, woran sich die Freie Liste etwas störte. Die Postualtsbeantwortung hat das Potenzial des BMM aufgezeigt, und sie ist auch eine Einladung an diejenigen Wirtschaftsakteure, die sich noch nicht intensiv mit dem BMM befasst haben, das nun zu tun.

Erreichbarkeit ist wichtig: Die Wirtschaft ist nicht an Staus interessiert. Könnten Sie sich als Wirtschaftsminister auch vorstellen, die Unternehmen in eine Verkehrslösung einzubauen?

Es ist eine Tatsache, dass der überwiegende Teil unseres Verkehrs hausgemacht, sprich, auf die zahlreichen Arbeitsplätze in unserem Land zurückzuführen ist. Dass wir praktisch gleich viele Arbeitsplätze wie Einwohner und mit 1.6 Prozent eine rekordtiefe Arbeitslosigkeit haben, ist sehr erfreulich. Die Kehrseite ist stockender Verkehr zu den Hauptverkehrszeiten. Wie einleitend gesagt, sind Verkehrsprobleme für mich nur gemeinsam zu lösen – und dazu gehört im Inland neben den Gemeinden gerade auch die Wirtschaft.

Bild Bildschirmfoto 2018-05-23 um 11.32.41.jpg
 
18. Mai 2018

«Der richtige Vorsteher für Balzers»

Mit Günter Vogt schickt die VU-Ortsgruppe Balzers «einen Macher» ins Rennen ums Vorsteheramt. Die gestrige Nomination erfolgte kraftvoll.

Die Ortsgruppe Balzers der Vaterländischen Union ist gut aufgestellt. Marco Büchel konnte die zahlreichen Gäste im Restaurant Riet mit einem starken Vorstandsteam und einer guten Jahresrechnung beeindrucken. Dass die Ortsgruppe auch personell stark aufgestellt ist, zeigte sich an der frühen Nomination. 

Der Fraktionssprecher des VU-Landtagsteams, Günter Vogt, punktet mit vielen Charaktereigenschaften, die Balzers derzeit dringend braucht. Das bezeugten gestern Abend seine politischen Wegbegleiter, seine Freunde und seine Familie. Heinz Vogt, sein jüngerer Bruder mit politischer Erfahrung hält Günter nicht nur aus familiärer Verpflichtung für den besten Kandidaten: «Mit deiner Lebenserfahrung und deiner Kompetenz bist du der richtige für dieses Amt. Du wirst den Balznern ein guter Vorsteher sein.» Das meinte auch Alt-Vorsteher Arthur Brunhart. Günter Vogt habe bereits als Gemeinderat gezeigt, dass er bereit sei, anzupacken. Für Balzers – und auch für die Gemeindeverwaltung wäre der VU-Kandidat eine gute Wahl. Sein Landtags- und Ortsgruppenkollege Manfred Kaufmann beschrieb Vogt als «führungs- und entscheidungsstarken Macher», den Balzers brauche, um nach vorne zu kommen.

Vogt selbst betonte in seiner Nominationsansprache seine Ziele und Vorstellungen, die er für Balzers hegt. Auch dass Balzers eine der Wiegen der VU ist, liess er nicht unerwähnt. «Es ist Zeit, dass Balzers vom Verwaltungs- wieder in den Gestaltungsmodus wechselt», so Vogt. Nicht nur deshalb sei es Zeit, dass das Vorsteheramt wieder zur VU wechsle. Vogt sieht sich selbst nicht nur als demokratische, sondern auch als inhaltliche Alternative zum Amtsinhaber. «Ich stehe ein für eine lösungsorientierte und vor allem auch parteiübergreifende Zusammenarbeit», erklärte Vogt und sieht vor allem viel Potenzial in der Wirtschaft. Auch der Jugend will er Gehör schenken und sie in politische Prozesse einbinden. Zudem soll die Zentrumsplanung endlich vorangetrieben werden, die bereits Arthur Brunhart lanciert hatte. «Mit gesundem Selbstbewusstsein ist Balzers nach einer Phase der Konsolidierung reif, Neues in Angriff zu nehmen.»

Unterstützung aus dem Wilhelm-Beck-Haus

Die Ansprache von Günter Vogt war klar und deutlich. Genauso, wie er transparent informierte, dass er im Falle einer Wahl seinen Fraktionssprecher-Posten abgeben wird, aber gerne weiter im Landtag sein werde, um dort die Brücke zwischen Balzers und Vaduz zu schlagen. Auch die Landespartei unterstützte die Nomination von Günter Vogt. SowohlParteipräsident Günther Fritz als auch Vize-Regierungschef Daniel Risch beglückwünschten ihn zur einstimmigen Nomination und sprachen sich dafür aus, dass Gemeindevertreter auch in der Landespolitik willkommen sind und viel Know-How einbringen können. «Im VU-Wahlslogan ‹Mehr möglich machen› beschreibt das Wort ‹machen› Günter am besten», brachte es Daniel Risch auf den Punkt. Und das selbstbewusste Machen das fehlte in Balzers in den letzten Jahren. Darum will die VU Balzers, wenn sie am 29. November ihr Gemeinderats-Team nominiert, eine starke und geschlechtermässig ausgeglicheneListe präsentieren, die für Balzers viel bewegen wird. (mw)

Bild 180517-vu-balzers_004.jpg
 
08. Mai 2018

«Duo Batler»: Schlechte Verlierer

Die Angriffe von Johannes Hasler und Alexander Batliner in Richtung Daniel Risch lässt der Abgeordnete Frank Konrad nicht unerwidert.

Mit klaren Worten verurteilt der VU-Abgeordnete die Diffamierungskampagne des «Duo Batler» gegen Regierungschef-Stellvertreter. In einem Standpunkt im «Vaterland» findet der Vaduzer klare Worte für die Anschuldigungen: Alexander Batliner und Johannes Hasler bezichtigten Daniel Risch, den Landtag bewusst in die Irre geführt zu haben. Eine unsägliche Unterstellung.

 

Der Standpunkt im Wortlaut:

 

Das «Duo Batler»: Schlechte Verlierer!

In ihrem «Volksblatt»-Standpunkt vom letzten Samstag fahren der ordentliche Abgeordnete Johannes Hasler und der stellvertretende Abgeordnete Batliner, am Stammtisch mittlerweile als «Duo Batler» betitelt, schwere Geschütz auf. Sie unterstellen Regierungschef-Stellvertreter Daniel Risch, dass er den Landtag bewusst getäuscht und falsch informiert hätte. Es geht nun also weiter mit dem Rundumschlag der FBP der letzten Tage gegen die VU. Zuerst schlägt man in rauem Ton auf das Bürgerpaket ein und jetzt wird der Regierungschef-Stellvertreter persönlich verunglimpft und als Lügner hingestellt. Was die FBP damit bezwecken will, weiss wohl nur sie.

Was die beiden FBP-Abgeordneten damit bezwecken wollen, kann man nur erahnen. Fakt ist, meine Herren: Nein, der Landtag wurde mit dem Bericht der Regierung nicht getäuscht. Zum Zeitpunkt der Beschlussfassung des Verpflichtungskredits durch den Landtag hatte der Kanton St. Gallen die entsprechenden Finanzmittel freigegeben. Die Stadt Buchs und die Gemeinde Vaduz ihrerseits hatten jeweils das Wettbewerbsergebnis mit den Kosten sowie den Kostenschlüssel zur Kenntnis genommen und beschlossen, die nötigen Kredite in der Investitionsrechnung vorzusehen. Im Gegensatz zum Land hatten die anderen Partner zu diesem Zeitpunkt bereits mehr als einmal klar Ja zu diesem gemeinsamen Projekt gesagt.

Also was soll das Ganze?

Nochmals in Erinnerung zu rufen ist, dass sich die beiden FBP-Abgeordneten in der Landtagssitzung vehement gegen dieses Gemeinschaftsprojekt ausgesprochen hatten.

Ohne Erfolg! Da wird einmal mehr krampfhaft aus einer Mücke ein Elefant gemacht. Und die nächsten Anschuldigungen und Rundumschläge werden wohl nur eine Frage der Zeit sein. Dem sage ich schlechte Verlierer!

Frank Konrad

Bild 32090067_10156190933140941_740377251442327552_n.jpg
 
05. Mai 2018

VU steht für Enkeltauglichkeit

Regierungschef Adrian Hasler äusserte sich in einem offenen Brief verfrüht kritisch zum Bürgerpaket der VU. Die Union will dem Regierungschef damit in den sinnvollen Gestaltungsmodus verhelfen.

Der Regierungschef durfte die Öffentlichkeit über ein sehr erfreuliches Jahresergebnis 2017 informieren. Das Ergebnis schloss mit einem Gewinn von 170 Mio. Franken ab. 1.8 Milliarden befinden sich nun im verwalteten Finanzvermögen Liechtensteins. Die harsche Reaktion von Adrian Hasler auf mögliche und offen formulierte politische Vorstösse, die der liechtensteinischen Bevölkerung zukunftsorientierte Antworten auf die brennenden sozialen und gesellschaftlichen Fragen liefern sollen, war inhaltlich und in der Wortwahl höchst bedenklich.

Haltlose Unterstellungen

Aussagen wie «die VU hat ein Bürgerpaket mit einem Strauss von erheblichen neuen jährlichen Ausgaben angekündigt» sind aus der Luft gegriffen. Lediglich ein einziger Punkt beinhaltet einen Vorschlag zur Erhöhung des AHV-Staatsbeitrages zur nachhaltigen Absicherung der AHV-Rente unserer Bevölkerung. Weiter heisst es, die VU wolle Massnahmen aus den Sparpaketen, «welche massgeblich zur Sanierung des Staatshaushaltes beigetragen hätten, wieder Rückgängig machen». Das ist unwahr! Wo bitte ist das ausgeführt?
Kurzum fällt Hasler das Fazit: «das Bürgerpaket ist nicht enkeltauglich»! Weitere markige Worte wie «billiger Populismus», «Einzug des finanzpolitischen Schlendrians», «fehlende Finanzkompetenz in den Reihen der VU», «leichtfertiger Umgang mit den Staatsfinanzen» oder «langfristige Stabilität opfern», runden den offenen Brief des Regierungschefs in einer unangemessenen Art und Weise entsprechend ab.

VU: Gestalten statt verwalten!

Sehr geehrter Herr Regierungschef, Führungsstil wird nicht nur am Nettovermögen und am Finanzergebnis gemessen, sondern auch im Umgang mit den Menschen – insbesondere auch mit den Schwächeren in der Gesellschaft. Führungsstil lässt sich auch im Umgang mit dem Koalitionspartner erkennen. Im Interview im gestrigen «Volksblatt» rudert Hasler zwar zurück, malt aber weiterhin schwarz. Er vermittelt, dass «bei den Bürgern nun nicht mehr gespart» werde und verweist darauf, dass ein schlechtes Jahr an der Börse verbunden mit einer Rezession Steuererhöhungen bewirken würde. Schwarzmalerei vom Regierungschef persönlich!

Noch nicht aus dem Sparmodus

Die Fehlkalkulation im Finanzergebnis von über 180 Millionen zeugen auch nicht von einer hohen Budgetsicherheit. Oder war hier Absicht im Spiel? Die guten Wirtschaftsprognosen waren zum Zeitpunkt der Budgetierung ja bekannt und jeder Laie hätte aufgrund der Staatsreserven und der Renditen an den Börsen ein starkes Ergebnis in diesem Ausmass prognostizieren können. Wollen die Bürger weiter «arm gerechnet» werden? Offenbar ist der Regierungschef vom mehrjährigen Sparmodus noch nicht in den Gestaltungsmodus gelangt.

Die Fraktion der Vaterländischen Union hat bereits in diesen Modus gewechselt und will einen massgeblichen Beitrag für die Weiterentwicklung von Staat und Gesellschaft, für die Lebensqualität der Menschen und mit einem verantwortlichen Blick auf das Ergebnis der Landesrechnung leisten. Mit Augenmass und Treffsicherheit wird die VU damit ihrer staatspolitischen Verantwortung nachkommen und den Menschen im Land enkeltaugliche Lösungen präsentieren.

Bild Bildschirmfoto 2018-05-16 um 09.58.00.jpg
 
05. Mai 2018

Empowerment oder digitales Fliessband?

Frauen in der digitalen Arbeitswelt von morgen. Es ist an der Zeit, dass sie mitgestalten und die Chancen für eine gendergerechte digitale Arbeitswelt ergreifen.

Von Gabriela Hilti-Saleem
Frauenunion

Fast täglich werden wir mit dem Thema Digitalisierung konfrontiert. Oft sehen wir Berichterstattungen von Podiumsdiskussionen zu diesem Thema in den Medien. Doch meistens werden diese Diskussionen nur von Männern geführt. Auf den Fotos ist ab und zu noch eine Moderatorin zu sehen. Man könnte nun taktlos sagen, die Diskussionsleiterin ist nur hübsches Beiwerk. Aber genau sie verkörpert oft Skills, die in der digitalen Arbeitswelt immer mehr gefragt sind: kommunikative und soziale Kompetenzen, Koordinationstalent und Teamfähigkeit.

Mehr Zeitsouveränität

Die Digitalisierung verändert unsere Berufswelt. Die neuen Möglichkeiten der Kommunikation und die Vernetzung von Know-how werden zum Ausgangspunkt neuer Arbeitsformen und flexibler Organisationskonzepte. Die Entkoppelung von Arbeitszeit und Arbeitsort führt zu mehr Zeitsouveränität und zusätzlichen Gestaltungsmöglichkeiten. Die Möglichkeit, zu flexiblen Zeiten von zu Hause aus zu arbeiten, wird von vielen Familien als Verbesserung wahrgenommen, auch wenn Home-Office tatsächlich noch oft als «Erholungstage» abgetan werden.

Neue Arbeitsprozesse

Die Digitalisierung ist nicht nur eine technische Entwicklung. Sie schafft auch neue Arbeitsprozesse - und hoffentlich nicht nur ein digitales Fliessband. Besonders die Führungskultur unterliegt Veränderungen. Eine Führungskraft muss anders agieren, wenn die Mitarbeitenden nicht mehr im Nebenzimmer sitzen. Die Arbeit wird sich zunehmend in Welten wie Communities abspielen, die oft jenseits von Hierarchien funktionieren. Anstelle von hierarchischer Managementkultur tritt ein partizipativer und teamorientierter Führungsstil. Mit der fortschreitenden Mobilität und Flexibilität werden Modelle wie «Top-Sharing» oder «Führen in Teilzeit» immer wichtiger. Ein solcher Umbruch ist eine Chance für eine gendergerechte Gestaltung der Arbeitswelt. Doch ist dies kein Selbstläufer.
Die Gefahr ist gross, dass sowohl Frauen wie auch Männer am digitalen Förderband abgestellt werden. Die Förderung von Frauen in der digitalen Arbeitswelt muss offensiv in den Fokus rücken. Die positiven Effekte der Digitalisierung müssen proaktiv genutzt werden, um die Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern zu verbessern.

Rollenbilder müssen sich ändern

Doch wie sieht es heute meist in der Realität aus? Obwohl der wirtschaftliche Nutzen von mehr «Gender Diversity» längst erwiesen ist, sind Frauen noch immer unterrepräsentiert in technischen Berufen und in den Führungsetagen. Der grundlegende Qualifikationswandel, der von der Digitalisierung ausgeht, scheint uns noch nicht erreicht zu haben. Besonders schleichend gehen solche Veränderungen vor sich, wo traditionelle Rollenmodelle vorherrschen. In einer Gespächsrunde, organisiert vom Amt für soziale Dienste letzten März, kam Linda Märk-Rohrer, Forschungsbeauftragte am Liechtenstein Institut, zum Schluss, dass sich zuerst die Rollenbilder ändern müssen, bevor sich in der Politik und auch in der Arbeitswelt Gendergerechtigkeit einstellen kann.
Aber das Handtuch zu werfen, ist keine Option. Die Digitalisierung ist gestaltbar und gestaltungsbedürftig. Es ist an der Zeit, dass Frauen mitgestalten und die Chancen für eine gendergerechte digitale Arbeitswelt ergreifen. Dies ist aber nicht nur Aufgabe der Frauen, auch Unternehmen und der Staat stehen in der Verantwortung, Voraussetzungen und Angebote zu schaffen für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Bild Bildschirmfoto 2018-05-16 um 10.04.47.jpg
 
05. Mai 2018

Empowerment oder digitales Fliessband?

Frauen in der digitalen Arbeitswelt von morgen. Es ist an der Zeit, dass sie mitgestalten und die Chancen für eine gendergerechte digitale Arbeitswelt ergreifen.

Von Gabriela Hilti-Saleem
Frauenunion

 

Fast täglich werden wir mit dem Thema Digitalisierung konfrontiert. Oft sehen wir Berichterstattungen von Podiumsdiskussionen zu diesem Thema in den Medien. Doch meistens werden diese Diskussionen nur von Männern geführt. Auf den Fotos ist ab und zu noch eine Moderatorin zu sehen. Man könnte nun taktlos sagen, die Diskussionsleiterin ist nur hübsches Beiwerk. Aber genau sie verkörpert oft Skills, die in der digitalen Arbeitswelt immer mehr gefragt sind: kommunikative und soziale Kompetenzen, Koordinationstalent und Teamfähigkeit.

 

Mehr Zeitsouveränität 

Die Digitalisierung verändert unsere Berufswelt. Die neuen Möglichkeiten der Kommunikation und die Vernetzung von Know-how werden zum Ausgangspunkt neuer Arbeitsformen und flexibler Organisationskonzepte. Die Entkoppelung von Arbeitszeit und Arbeitsort führt zu mehr Zeitsouveränität und zusätzlichen Gestaltungsmöglichkeiten. Die Möglichkeit, zu flexiblen Zeiten von zu Hause aus zu arbeiten, wird von vielen Familien als Verbesserung wahrgenommen, auch wenn Home-Office tatsächlich noch oft als «Erholungstage» abgetan werden.

 

Neue Arbeitsprozesse

Die Digitalisierung ist nicht nur eine technische Entwicklung. Sie schafft auch neue Arbeitsprozesse - und hoffentlich nicht nur ein digitales Fliessband. Besonders die Führungskultur unterliegt Veränderungen. Eine Führungskraft muss anders agieren, wenn die Mitarbeitenden nicht mehr im Nebenzimmer sitzen. Die Arbeit wird sich zunehmend in Welten wie Communities abspielen, die oft jenseits von Hierarchien funktionieren. Anstelle von hierarchischer Managementkultur tritt ein partizipativer und teamorientierter Führungsstil. Mit der fortschreitenden Mobilität und Flexibilität werden Modelle wie «Top-Sharing» oder «Führen in Teilzeit» immer wichtiger. Ein solcher Umbruch ist eine Chance für eine gendergerechte Gestaltung der Arbeitswelt. Doch ist dies kein Selbstläufer. 

Die Gefahr ist gross, dass sowohl Frauen wie auch Männer am digitalen Förderband abgestellt werden. Die Förderung von Frauen in der digitalen Arbeitswelt muss offensiv in den Fokus rücken. Die positiven Effekte der Digitalisierung müssen proaktiv genutzt werden, um die Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern zu verbessern. 

 

Rollenbilder müssen sich ändern

Doch wie sieht es heute meist in der Realität aus? Obwohl der wirtschaftliche Nutzen von mehr «Gender Diversity» längst erwiesen ist, sind Frauen noch immer unterrepräsentiert in technischen Berufen und in den Führungsetagen. Der grundlegende Qualifikationswandel, der von der Digitalisierung ausgeht, scheint uns noch nicht erreicht zu haben. Besonders schleichend gehen solche Veränderungen vor sich, wo traditionelle Rollenmodelle vorherrschen. In einer Gespächsrunde, organisiert vom Amt für soziale Dienste letzten März, kam Linda Märk-Rohrer, Forschungsbeauftragte am Liechtenstein Institut, zum Schluss, dass sich zuerst die Rollenbilder ändern müssen, bevor sich in der Politik und auch in der Arbeitswelt Gendergerechtigkeit einstellen kann. 

Aber das Handtuch zu werfen, ist keine Option. Die Digitalisierung ist gestaltbar und gestaltungsbedürftig. Es ist an der Zeit, dass Frauen mitgestalten und die Chancen für eine gendergerechte digitale Arbeitswelt ergreifen. Dies ist aber nicht nur Aufgabe der Frauen, auch Unternehmen und der Staat stehen in der Verantwortung, Voraussetzungen und Angebote zu schaffen für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
 
Bild Bildschirmfoto 2018-05-16 um 10.04.47.jpg
 
05. Mai 2018

Kritisch-konstruktiver Landtag im Mai

Die Landtagssession im Mai stand im Zeichen der Vorstösse und der Geschäftsberichte. Der Landtag unterstrich unter anderem das Vertrauen in den Regierungschef-Stellvertreter Daniel Risch.

Nach einem entwaffnenden Votum des Sportministers wurde das FBP-Postulat zum Sportstättenkonzept mit nur 10 Stimmen nicht an die Regierung überwiesen. Zu entwaffnend war das kurze Votum von Daniel Risch, das praktisch alle offenen Fragen auszuräumen vermochte. «Was bietet dieses Postulat für einen Mehrwert? Wie schon mehrfach erwähnt, fährt dieser Zug bereits mit oder ohne Postulat! Auch die Untauglichkeit des aktuellen Sportstättenkonzeptes ist spätestens durch die Abstimmung der Kletterhalle unbestritten», meinte beispielsweise Mario Wohlwend (VU). 

Thomas Lageder (FL) fragte den Regierungschef-Stellvertreter gar, ob er – analog zum Regierungchef in Sachen Finanzzuweisungen – einen Querpass brauche. Risch verneinte: Er wolle hier mit Doppelpässen und im Team mit allen Beteiligten agieren. Neben der FBP befürworteten Manfred Kaufmann (VU) und Herbert Elkuch (DU) die Überweisung. 

Vernehmlassung im Sommer 

Daniel Risch erklärte, dass die Vernehmlassung voraussichtlich noch vor den Sommerferien startet – sollte die Kollegialregierung bis dahin den Vernehmlassungsbericht genehmigen.
Ein weiteres Postulat, das durchfiel und in die Zuständigkeit des Wirtschafts- bzw. Infrastrukturministers Daniel Risch fällt, war jenes der Unabhängigen zur Netzstrategie. Vier von fünf Unabhängigen und vier FBP-Mandatare reichten nicht, um das Postulat zu überweisen. Deutlich war Violanda Lanter-Koller: Sie sehe keinen Mehrwert in der Überweisung des Postulats. «Ich bitte die Verantwortlichen vielmehr darum, dass konsequent an der zukunftsorientierten Ausgestaltung der Telekommunikationsinfrastruktur weiter gearbeitet wird und den Kunden qualitativ hochstehende Produkte zu konkurrenzfähigen Preisen angeboten werden», stellte sie eine klare Forderung auf.

«Busabo-Postulat» überwiesen 

Es gibt aber doch noch Arbeit für Daniel Risch, da nämlich das «Postulat zur Familienförderung» der Unabhängigen überwiesen wurde. Viele Abgeordnete stellten zwar einen «Etikettenschwindel» fest, kostenlose Busabos seien keine Familienförderung. Dennoch konnten viele Abgeordnete der Idee etwas abgewinnen, Familien zu entlasten. Unter vielen kritischen Stimmen. Besonders dem Zugriff auf die FAK stehen unter anderem Manfred Kaufmann und Gunilla Marxer-Kranz kritisch gegenüber: «Es düngt mich schon ein wenig so, dass die FAK derzeit für jegliche, auch kleinste Finanzspritzen herhalten soll. Es soll schon so sein, dass die FAK zur Förderung der Familien verwendet wird, aber bitte etwas durchdachter und tiefgreifender», erklärte die Landtagsvizepräsidentin. 

Um einen Eklat nur knapp herum kam Gesellschaftsminister Mauro Pedrazzini: Seine Postulatsbeantwortung zur IV und den Sozialversicherungen wurde mit dem knappsten Ergebnis von 13 Stimmen abgeschrieben. Es brauchte die «Fraktionsdiszplin» sowohl bei der FBP als auch bei den Unabhängigen dafür. Die Kritik aus dem Lager der Freien Liste und der VU war heftig. «Summa summarum kommen wir nicht weiter, wenn die Regierung die von den Postulanten aufgezeigten Probleme im Zusammenhang mit den Eingliederungsmassnahmen bestätigt, sich bei der Prüfung von Lösungsansätzen aber als ziemlich ratlos outet», erklärte Violanda Lanter-Koller. Der Wille des Gesellschaftsministers, die Situation der Betroffenen zu verbessern, sei nicht spürbar.

Auch der Verbleib von Johannes Kaiser (parteifrei) im Richterauswahlgremium zog eine längere Diskussion nach sich. Hier wurde Daniel F. Seger für die FBP gewählt und beschlossen, dass ein weiteres Gutachten offene Fragen zum Mandat von Kaiser beantworten soll. Der zweite Tag stand im Zeichen der Geschäftsberichte der staatsnahen Betriebe, der Datenschutzstelle und der Datenschutzgrundverordnung – die im Junilandtag viel zu reden geben wird – und der Schaffung einer 15. Richterstelle am Landgericht, die nach einem nachgebesserten Bericht und Antrag von Aurelia Frick genehmigt wurde (Gegenstimme: Jürgen Beck, DU).

Bild Bildschirmfoto 2018-05-16 um 10.13.39.jpg
 
04. Mai 2018

Koalitionsausschuss hat getagt

Wie vergangene Woche angekündigt, tagte heute Freitag, 4. Mai 2018 am Vormittag der Koalitionsausschuss.

Dabei wurden die unterschiedlichen Haltungen der beiden Koalitionspartner Fortschrittliche Bürgerpartei (FBP) und Vaterländische Union (VU) zum angekündigten Bürgerpaket, welches seitens der VU im Nachgang zur Präsentation der Landesrechnung lanciert wurde, diskutiert. Bei diesem Gespräch haben beide Delegationen noch einmal deutlich die jeweilige, auch öffentlich bekannte Position vertreten. Über den genauen Inhalt des Gesprächs wurde Stillschweigen vereinbart.

 

Bild FBP-VU.jpg
 
30. April 2018

Schwarzmalerei ist fehl am Platz

Mit der Lancierung des Bürgerpakets vollzieht die VU keine Abkehr von dem im Koalitionsvertrag gemeinsam festgelegten finanzpolitischen Zielsetzungen - die VU steht nach wie vor zur Koalition.

 
Bild Bildschirmfoto 2018-04-30 um 08.05.02.png
 
26. April 2018

VU lanciert Bürgerpaket

Das überraschend positive Ergebnis der Landesrechnung 2017 kann zwei Schlüsse zulassen: eine unerwartet positive Börsenentwicklung oder es wurde zu viel gespart! Fakt ist, dem Land geht es gut und es ist höchste Zeit, wieder an die Menschen zu denken und für sie zu handeln. Deshalb lanciert die VU ein Bürgerpaket.

Das Präsidium und die Landtagsfraktion der Vaterländischen Union nehmen das mit einem Ertragsüberschuss von 170 Mio. Franken überraschend positiv abschliessende Ergebnis der Erfolgsrechnung 2017 erfreut zur Kenntnis. Dazu hat im Wesentlichen das positive Finanzergebnis in Höhe von 159 Mio. Franken beigetragen. Zuversichtlich stimmt insbesondere auch das positive Betriebsergebnis von 11 Mio. Franken.

Jetzt ist klar die liechtensteinische Bevölkerung an der Reihe
Mit ihrem Wahlslogan «Mehr möglich machen» hat die VU bereits im Landtagswahlkampf 2017 ihre Haltung unterstrichen, dass in der laufenden Legislaturperiode für die liechtensteinische Bevölkerung wieder mehr möglich sein muss. Die vorliegende Landesrechnung 2017 bestätigt, dass dies im Hinblick auf den Staatshaushalt auch möglich ist. Der VU geht es darum, in einem dringend nötigen ersten Schritt, zukunftsorientierte Lösungen für die brennenden sozialen und gesellschaftspolitischen Fragen zu erarbeiten. Und dabei muss dies endlich wieder zum Wohle der Menschen in Liechtenstein geschehen, denn sie wurden in den Zeiten des massiven Sparens mehr als einmal zur Kasse gebeten.

Ein Bürgerpaket für mehr Solidarität
Die VU befasst sich schon seit Längerem mit den fünf Themen «Für mehr staatliches Engagement bei der AHV», «Für ein gutes Leben im Alter», «Für bezahlbare Krankenkassenprämien», «Für eine Stärkung der Familien» und dem Generationenprojekt «Für ein Demografie-Prozent». Die parteiinternen Diskussionen zu diesen Themenbereichen laufen derzeit auf Hochtouren und teilweise sind bereits entsprechende parlamentarische Vorstösse in Vorbereitung. Die VU wird ihr Bürgerpaket zeitnah vorstellen. Nachstehend Kernaussagen zu den einzelnen Themen in aller Kürze.

«Für mehr staatliches Engagement bei der AHV»
Die AHV hat im 2015 einen Staatsbeitrag von 50 Mio. erhalten, im 2016 waren es 52 Mio. Franken und im 2017 54 Mio. Franken. Vor zwei Jahren hat der Landtag im Zuge der AHV-Reform beschlossen, den Staatsbeitrag ab 2018 fix auf 30 Mio. Franken festzulegen. Damit hat sich der Staat im Rahmen der Sparmassnahmen aus der Solidargemeinschaft herausgekauft und diejenigen, die sich nicht herauskaufen können, nämlich die Beitragsleistenden und die Rentenbezüger, allein zurückgelassen. Um dieses Ungleichgewicht wieder ins Lot zu bringen, hat die VU einen parlamentarischen Vorstoss vorbereitet.

«Für ein gutes Leben im Alter»
Viele Rentnerinnen und Rentner beziehen nur eine AHV und haben keine Ansprüche aus der zweiten Säule. Gerade beim Tod eines Partners kann sich die Einkommenssituation dramatisch verschlechtern. Besonders davon betroffen sind Frauen im Pensionsalter, die vielfach nur eine geringe AHV beziehen können. Um deren Situation künftig zu verbessern, hatte die VU-Fraktion ein Postulat zur Alters- und Risikovorsorge für nicht oder geringfügig erwerbstätige Elternteile eingereicht, das im März-Landtag einstimmig an die Regierung überwiesen worden ist. Ein weiterer parlamentarischer Vorstoss der Vaterländischen Union befasst sich mit der finanziellen Situation im Rentneralter, um allen Seniorinnen und Senioren ein gutes Leben im Alter zu ermöglichen.

«Für bezahlbare Krankenkassenprämien»
Der VU liegt nach wie vor ein funktionierendes Gesundheitswesen zu bezahlbaren Kosten am Herzen. Im Juni-Landtag steht die Beantwortung der VU-Interpellation zur künftigen Ausrichtung des Landesspitals im Rahmen einer gesundheitspolitischen Gesamtstrategie zur Diskussion. Die Krankenkassenprämien werden trotz Prämienverbilligungen für viele Menschen, vor allem für Familien sowie Seniorinnen und Senioren, zunehmend zu einer kaum mehr zu bewältigenden Belastung. Die VU setzt sich weiterhin für bezahlbare Krankenkassenprämien ein. Die Juni-Debatten über die Spitalstrategie und den jährlichen Staatsbeitrag an die Krankenkassen, der im Zuge der Sparmassen um mehr als 20 Millionen gesenkt wurde, dürfen mit Spannung erwartet werden.

«Für Stärkung der Familien»
In der aktuellen politischen Diskussion bemühen sich alle Parteien um verschiedenste Aspekte der Familienförderung. Stichworte dazu: Staatliche Subventionierung von KiTa-Plätzen, Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Erhöhung des Kindergeldes etc. Aktuell prüft die VU die Möglichkeiten einer stärkeren steuerlichen Entlastung von Familien und weitere familienfreundliche Massnahmen.

«Für ein Demografie-Prozent»
Erbprinz Alois hat in seiner Thronrede mit Blick auf den demografischen Wandel grossen Wert auf eine baldige Lösung der zukünftigen Finanzierung von Pflege und Betreuung im Alter gelegt und das fraktionsübergreifend an die Regierung überwiesene Postulat zu diesem Thema begrüsst.
Die VU hat bereits in ihrem Wahlprogramm 2017-2021 die Einführung eines «Demografie-Prozents» als Generationenprojekt ins Spiel gebracht. Dies zu Gunsten der älteren und zur Entlastung der jüngeren Generationen. Dafür ist ein «Generationen-Staatsfonds» zu gründen, der mit einem «Demografie-Prozent» geäufnet wird. Für jedes künftige Modell der Finanzierung von Pflege und Betreuung im Alter wird es ein staatliches Startkapital brauchen, für das man mit einem «Demografie-Prozent» schon heute vorsorgen könnte.
Bild iStock-623385196.jpg
 
23. April 2018

Vom Tellerwäschersyndrom

Der VU-Abgeordnete Mario Wohlwend entgegnet auf unserer klar-Seite vom 21. April einem Beitrag von DU-Chef Harry Quaderer in der letzten «Hoi Du»-Ausgabe.

 
Bild Bildschirmfoto 2018-04-24 um 08.02.02.png
 
17. April 2018

Wechsel im Parteisekretariat

Das Präsidium der Vaterländischen Union hat am Montagabend den 34-jährigen Journalisten Michael Winkler aus Schaan zum neuen Parteisekretär bestellt. Er folgt per 2. Mai auf die bisherige Parteisekretärin Desirée Vogt, die ins Vaduzer Medienhaus zurückkehrt. Michael Winkler wird damit neu dem Präsidium angehören.

Präsidium und Landtagsfraktion der Vaterländischen Union bedanken sich bei der scheidenden Parteisekretärin Desirée Vogt für ihre mit grossem Engagement geleistete Parteiarbeit und wünschen ihr alles Gute für ihre berufliche und private Zukunft. «In der Person von Michael Winkler konnten wir erneut einen Kommunikationsprofi zur kompetenten und tatkräftigen Unterstützung unserer Parteiarbeit gewinnen, der sicherlich einen wichtigen Beitrag zur weiteren Profilschärfung der VU leisten wird», freut sich Parteipräsident Günther Fritz auf die enge Zusammenarbeit mit dem neuen Parteisekretär.

Gelernter Politologe

Michael Winkler hat an der Universität Innsbruck Politikwissenschaft und Geschichte studiert und mit dem Magister der Philosophie abgeschlossen. Seit zehn Jahren arbeitet er im Vaduzer Medienhaus, wo er von August 2009 bis Januar 2018 das Amt des Chefredaktors der Wochenzeitung «Liewo» bekleidete. Zurzeit konzentriert er sich als Redaktor beim «Liechtensteiner Vaterland» auf politische Themen. Michael Winkler ist mit allen relevanten politischen Agenden sowohl auf Landes- als auch auf Gemeindeebene vertraut und verfügt über ein ausgeprägtes Netzwerk.

Zu den Aufgaben des Parteisekretärs gehört nebst Tätigkeiten im Auftrag des Präsidiums insbesondere auch die inhaltliche und organisatorische Unterstützung der Landtagsfraktion. Die VU-Fraktion steht in den nächsten drei Jahren vor herausfordernden Aufgaben. «Deshalb ist es gerade in einem Milizparlament von grosser Bedeutung, dass unsere Fraktion weiterhin auf eine kompetente und effizient arbeitende Kommunikationsfachkraft zählen kann, die in Liechtenstein gut vernetzt ist», begrüsst VU-Fraktionssprecher Günter Vogt den Start des neuen Parteisekretärs. Michael Winkler freut sich ausserordentlich, für die Landtagsfraktion Recherchen anzustellen und Themen aufzubereiten sowie in organisatorischer Hinsicht entlastend und in kommunikativen Belangen unterstützend zu wirken.
Bild 0518989.jpg
 
14. April 2018

Verzögern statt beschleunigen?

Die FBP springt mit einem politischen Vorstoss auf einen fahrenden Zug auf und verzögert den laufenden Prozess.

 
Bild Bildschirmfoto 2018-04-16 um 09.47.54.png
 
03. April 2018

Nicht besonders diplomatisch

Von einer ganz offensichtlich «bestellten» kleinen Anfrage - und wie die VU der FBP politische Korrektheit ermöglicht hat.

 
Bild Bildschirmfoto 2018-04-03 um 09.30.37.png
 
02. April 2018

Günter Vogt kandidiert in Balzers

In Balzers wird es bei den kommenden Gemeinderatswahlen ein Duell um den Sitz des Vorstehers geben. Die VU Balzers möchte den Wählerinnen und Wählern eine echte Alternative bieten und schickt mit Günter Vogt einen politischen Allrounder mit hoher Erfahrung ins Rennen. Er tritt damit gegen den amtierenden Vorsteher der FBP, Hansjörg Büchel, an.

Die VU Balzers will etwas bewegen – und zwar sowohl mit einem starken Gemeinderatsteam, vor allem aber auch einem Vorsteher, der über einen grossen Rucksack an Erfahrungen verfügt: Günter Vogt. Der 56-jährige Balzner hat sich von 2011 bis 2015 bereits als Gemeinderat engagiert und wurde 2017 als Abgeordneter ins Liechtensteinische Parlament gewählt. Die Landtagsfraktion der VU hat ihm in diesem Jahr ihr Vertrauen ausgesprochen und ihn zum Fraktionssprecher bestellt. Seitdem ist er auch Mitglied im Landtagspräsidium. Ausserdem steht er der Parlamentarischen Versammlung der OSZE, der vormaligen Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE), als Delegationsleiter vor und wurde zum Stellvertreter der Parlamentarischen Versammlung des Europarats gewählt.
Falls Günter Vogt von der Ortsgruppe an der Jahresversammlung als Vorsteherkandidat nominiert wird, will er eine Alternative zum Kandidaten der FPB bieten, seiner Heimat als möglicher Vorsteher etwas zurückgeben und die Gemeinde mit dem Gemeinde-rat und den Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung gemeinsam mit der Bevölkerung weiterentwickeln. «Meine eigene Heimat liegt mir am Herzen, dazu braucht es keine spezielle Motivation»
Günter Vogt ist verheiratet mit Manuela und Vater von zwei Kindern. Nicht nur in der Politik ist er sehr aktiv. Er ist Geschäftsleiter der ACT Anzeige- und Informationstechnik AG, einer Ländervertretung für Digitale Informationstechnik.
In seiner Freizeit ist er Mitglied in zahlreichen Vereinen. Er engagiert sich als Vor-standsmitglied im Liechtensteiner Imkereiverein, dem Rotary Club Liechtenstein, sowie im Verein «Pro Obstbaum», wo er auch Gründungsmitglied ist. Weiter ist er im Skiclub Balzers, dem FC Balzers, sowie im Liechtensteiner Alpenverein.
Bild Günter Vogt_0.jpg
 
29. März 2018

Unsere Quartalszeitung "klar" im März

Christoph Beck kandidiert erneut als Vorsteher in Triesenberg. Weitere Interviews rund um die kommenden Gemeinderatswahlen.

 
Bild Bildschirmfoto 2018-03-29 um 14.09.10.png
 
26. März 2018

Daniel Hilti kandidiert erneut

Daniel Hilti wird bei den kommenden Gemeindewahlen erneut für das Amt des Vorstehers in Schaan kandidieren.

 
Bild Bildschirmfoto 2018-03-26 um 13.50.06.png
 
12. März 2018

VU hält Koalitionsausschuss für überfällig

Präsidium und Landtagsfraktion der Vaterländischen Union haben sich am Montagabend unter anderem mit dem Parteiaustritt des Abgeordneten Johannes Kaiser aus der FBP befasst. Das FBP-Präsidium hat inzwischen mitgeteilt, dass es einem Treffen im Rahmen des von VU-Präsident Günther Fritz bereits am Freitag verlangten Koalitionsausschusses offen gegenüber steht. Nach Ansicht der VU wäre die Einberufung des Koalitionsausschusses durch den Regierungschef nach dem «Standpunkt» des FBP-Präsidenten eigentlich schon längst fällig gewesen.

FBP-Präsident Thomas Banzer hatte im Nachgang zur letzten Landtagssitzung der VU-Landtagsfraktion öffentlich vorgeworfen, dass ihr Stimmverhalten bei der Wahl des FBP-Vertreters in die Besondere Landtagskommission (BLK) «schändlich und einer Partnerschaft» unwürdig gewesen sei. Dies deshalb, weil die VU-Fraktion Johannes Kaiser als Mitinitianten der Initiative zur Stärkung der Informationsrechte des Landtags und nicht den vom FBP-Fraktionssprecher Daniel Oehry ohne Absprache mit dem Koalitionspartner vorgeschlagenen «Sprengkandidaten» Alexander Batliner gewählt hat. Und obwohl die FBP-Fraktion den von der VU vorgeschlagenen Fraktionssprecher Günter Vogt mit 6 von 9 Stimmen zuvor abgelehnt hatte. Eigentlich hätte die VU damit rechnen können, dass die FBP angesichts solcher Vorwürfe an ihren Koalitionspartner von sich aus den Koalitionsausschuss einberuft.

Neues Kräfteverhältnis im Landtag

Inzwischen hat Johannes Kaiser seinen Austritt aus der FBP bekannt gegeben. Die VU anerkennt, dass aus rechtlicher Sicht Johannes Kaiser sein Mandat als «parteifreier» Landtagsabgeordneter weiter ausüben kann. Dieser Austritt aus der Landtagsfraktion der FBP hat direkte Auswirkungen auf die Mandatsverteilung im Landtag. Die FBP hat die von den Wählerinnen und Wählern im Februar 2017 übertragene Mehrheit von neun Mandaten eingebüsst und verfügt jetzt mit acht Mandaten über gleich viele Landtagssitze wie die VU. Somit ist auch die Koalition zwischen der VU und der FBP direkt betroffen.

Präsidium und Landtagsfraktion der VU stehen weiterhin zur Koalition, die mit insgesamt 16 Sitzen über eine stabile Mehrheit verfügt. Die VU fühlt sich gegenüber den Wählerinnen und Wählern nach wie vor in der Verantwortung, in der grossen Koalition für Kontinuität und Stabilität zu sorgen und das Land mit einer gestaltenden Politik vorwärts zu bringen. Mit Blick auf die schwierige innerparteiliche Situation der FBP ist es der VU ein dringendes Anliegen, die neue Ausgangslage und ihre allfälligen Auswirkungen auf das künftige Zusammenwirken zwischen VU und FBP im direkten Gespräch am Tisch partnerschaftlich zu erörtern. Obwohl man hätte erwarten dürfen, dass die FBP von sich aus das Gespräch mit dem Koalitionspartner sucht, wird VU-Präsident Günther Fritz nun zeitnah den formellen Antrag an Regierungschef Adrian Hasler auf Einberufung des Koalitionsausschusses stellen.
 
 
12. März 2018

Ein historisches Datum

Am 11. März 1918 hat es in Liechtenstein bei Landtagswahlen erstmals eine Kandidatenliste der Christlich-sozialen Volkspartei gegeben – der Vorläuferpartei der Vaterländischen Union.

 
Bild Bildschirmfoto 2018-03-12 um 08.50.54.png
 
12. März 2018

Mit Frauenpower in die Zukunft

Die Jugendunion hielt am 10. März ihre Generalversammlung ab. Dabei kam es zum grossen Wechsel - mit neuen Mitgliedern im Vorstand.

 
Bild Bildschirmfoto 2018-03-12 um 08.51.24.png
 
09. März 2018

Präsidium und Fraktion werden am Montag beraten!

Die Vaterländische Union nimmt die jüngste Entwicklung beim Koalitionspartner FBP aufgrund des anhaltenden Streits zwischen dem Abgeordneten Johannes Kaiser und Regierungschef Adrian Hasler mit Bedauern zur Kenntnis.

Die VU sieht keinen Grund für übereilte Schlussfolgerungen, da VU und FBP insgesamt über eine stabile Mehrheit von 16 Sitzen im Landtag verfügen und die Koalition somit handlungsfähig ist.

Nachdem Johannes Kaiser sein Mandat als parteiloser Abgeordneter weiterführen will, verliert die FBP einen Landtagssitz. Damit entsteht eine Pattsituation mit der VU, welche ebenfalls über acht Mandate verfügt. Dies ist nicht vergleichbar mit der Situation vom Februar 2011, als der damalige VU-Abgeordnete Harry Quaderer den Austritt aus der VU bekannt gegeben hat. Damals verlor die VU zwar ihre absolute Landtagsmehrheit, konnte aber mit zwölf Sitzen ihre relative Mehrheit gegenüber der FBP mit elf Sitzen behalten.

Präsidium und Landtagsfraktion der VU werden anlässlich ihrer ohnehin anberaumten Sitzungen vom kommenden Montag das neue Kräfteverhältnis im Landtag und allfällige Auswirkungen auf die Zusammenarbeit innerhalb der Koalition erörtern. Im Nachgang zu diesen VU-internen Beratungen wird die VU den hierfür zuständigen Regierungschef auffordern, einen Koalitionsausschuss einzuberufen, um in diesem Gremium ein gemeinsames Verständnis hinsichtlich des künftigen Zusammenwirkens zwischen VU und FBP zu erreichen.
 
 
05. März 2018

Machtspiel innerhalb der FBP

Die vergangene Landtagssitzung hat erneut gezeigt, wie gespalten die FBP in der Zwischenzeit ist. Der Zwist wird nun offen ausgetragen.

 
Bild Bildschirmfoto 2018-03-05 um 08.56.18.png
 
05. März 2018

Wer spielt hier ein seltsames Spiel?

VU-Parteipräsident Günther Fritz wünscht sich, dass die FBP ihre eigenen Probleme löst und zur Sachlichkeit oder zumindest den Fakten zurückkehrt.

 
Bild Bildschirmfoto 2018-03-05 um 12.40.23.png
 
26. Februar 2018

Zur geplanten Schulbautenstrategie

Bildungsministerin Dominique Gantenbein über die Herausforderungen der Schulbautenstrategie. Ausserdem ein Beitrag von Dagmar Bühler-Nigsch, Vorstandsmitglied der Frauenunion, zum Postulat der VU zur Alters- und Risikovorsorge für nicht oder geringfügige Elternteile.

 
Bild Bildschirmfoto 2018-02-26 um 08.14.41.png
 
12. Februar 2018

29 Mio. widerrechtlich vergeben

Unter Umgehung des Gemeinderates hat der Bürgermeister von Vaduz in 1 1/2 Jahren Aufträge im Wert von mehr als 29 Millionen Franken vergeben

 
Bild Bildschirmfoto 2018-02-12 um 09.21.35.png
 
05. Februar 2018

Wo ein Wille, da ein Weg

Auf unserer «klar»-Seite vom 3. Februar spricht der VU-Abgeordnete Frank Konrad über das Dienstleistungszentrum Giessen. Triesenbergs Vorsteher Christoph Beck äussert sich zum Finanzausgleich.

 
Bild Bildschirmfoto 2018-02-05 um 09.23.21.png
 
24. Januar 2018

Alles klar?

Landtagsabgeordnete sollen von der Landesverwaltung jederzeit Informationen zur Ausübung ihrer parlamentarischen Tätigkeit erhalten. Auf der «klar»-Seite vom 20. Januar 2018 im «Liechtensteiner Vaterland» erläutert Günter Vogt die Gründe für die Initiative.

 
Bild Bildschirmfoto 2018-01-24 um 08.51.21.png
 
15. Januar 2018

Gedächtnislücken der FBP

In Sachen Verbindungsweg bzw. den Ausbau von Rundwegen in Planken hat die FBP zwischenzeitlich wieder einiges ausgeblendet. Die VU-Ortsgruppe Planken bedauert, dass offenbar weiterhin die «grauen Eminenzen» im Hintergrund das Sagen haben und die VU-Politik aus parteipolitisch motivierten Gründen torpediert wird.

 
Bild Bildschirmfoto 2018-01-15 um 15.07.25.png
 
04. Januar 2018

Unsere Jubiläumsausgabe

Die erste Ausgabe 2018 unseres «klar» ist dem 100. Geburtstag unserer Vorläuferin, der Christlich-sozialen Volkspartei, gewidmet.

 
Bild Bildschirmfoto 2018-01-08 um 08.59.00.png
 
18. Dezember 2017

Alle Jahre wieder …

Unser "klar." vom 16. Dezember 2017.

 
Bild Bildschirmfoto 2017-12-18 um 08.40.33.png
 
11. Dezember 2017

Gleich zweimal Klar.

Warum sich die VU-Vaduz freuen darf und Gesundheitsminister Mauro Pedrazzini weitere Gräben zieht.

 
 
 
11. Dezember 2017

Gleich zweimal Klar.

Warum sich die VU-Vaduz freuen darf.

 
 
 
05. Dezember 2017

Diese Woche aufgeschnappt

Was wir in der Woche vom 27. November bis 1. Dezember alles aufgeschnappt haben.

 
Bild Bildschirmfoto 2017-12-05 um 11.29.56.png
 
21. November 2017

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Arbeitsvergaben obliegen dem Gemeinderat? Nicht so in Vaduz. Dort kann sie der Bürgermeister dank der FBP-Mehrheit selber vornehmen. Die VU-Fraktion hat Beschwerde eingelegt - die Regierung gibt ihr recht.

Wie der Fall weitergeht und weshalb nun der Verwaltungsgerichtshof darüber befinden muss, lesen Sie auf unserer "klar"-Seite vom 18. November 2017.
Bild Bildschirmfoto 2017-11-21 um 08.33.51.png
 
21. November 2017

VU-Fraktion will Familienarbeit aufwerten

Immer mehr Menschen - vor allem Frauen - kommen im Rentenalter in finanzielle Nöte. Ein Grund: Fehlende Beitragsjahre aufgrund der Erziehung der Kinder. Dank eines Postulats soll die Familienarbeit nun einen finanziellen Wert erhalten.

Die Zeit der Lippenbekenntnisse soll vorbei sein. Mehr dazu im Interview mit VU-Fraktionssprecherin Violanda Lanter-Koller und dem VU-Abgeordneten Christoph Wenaweser.
Bild 171110-landtag-interview_001.jpg
 
08. November 2017

VU für tatsächliche Wahlfreiheit zwischen Familienmodellen

Die Landtagsfraktion der VU hat ein Postulat eingereicht – die Regierung soll nun prüfen, welche Möglichkeiten es für nicht oder geringfügig erwerbstätige Elternteile gibt, um gegen die wirtschaftlichen Folgen der Invalidität, des Todes und des Alters versichert zu sein.

 Der Postulatstext ist auf dieser Webseite in voller Länge unter dem Link "Landtag" - "Postulate" zu lesen.
Bild Familie_0.jpg
 
08. November 2017

Postulat: Alters- und Risikovorsorge für nicht oder geringfügig erwerbstätige Elternteile

Bezüglich der Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf gibt es derzeit zwar verschiedenste begrüssenswerte Vorstösse – doch bei der Förderung des Modells „Familie als Beruf“ fehlt es an Ideen. Damit eine tatsächliche Wahlfreiheit zwischen den verschiedenen Familienmodellen möglich ist, möchte die VU-Landtagsfraktion die Behebung eines grossen Missstandes prüfen lassen: Elternteile, die für die Kinderbetreuung ganz oder teilweise zuhause bleiben, verzichten mit Ausnahme der Leistungen der AHV im Gegensatz zu Erwerbstätigen auf jede weitere Alters- und Risikovorsorge. Deshalb hat die Landtagsfraktion der Vaterländischen Union ein Postulat eingereicht. Die Regierung soll prüfen, welche Möglichkeiten es für nicht oder geringfügig erwerbstätige Elternteile gibt, um gegen die wirtschaftlichen Folgen der Invalidität, des Todes und des Alters versichert zu sein.

Postulat Alters- und Risikovorsorge final.pdf
Bild Familie.jpg
 
28. August 2017

Gelungener Schaaner Familientag

Die VU-Ortsgruppe Schaan führte am Sonntag ihren traditionellen Familientag im Tennisclubhaus auf Dux durch.

Obmann Josef Hermann konnte rund 80 Gäste begrüssen und lud sie zu erfrischen Getränken sowie zu einem feinen italienischen Mittagsbuffet ein. Die Kinder konnten sich auf dem neuen Spielplatz
Bild DSC_0077.jpg
 
16. August 2017

Interpellation zur künftigen Ausrichtung des Landesspitals

Interpellation zur künftigen Ausrichtung des Landesspitals

Download Interpellation LLS
 
 
20. Januar 2017

Klug wählen. Frauen wählen.

Wahlaufruf der Frauenunion: "Frauen, wählt Frauen. Männer, wählt Frauen."

Erschienen im "Liechtensteiner Vaterland" vom 20.1.2017

Die nahe Zukunft bringt unserem Land einige wichtige gesellschaftspolitische Herausforderungen, wie z. B. die Sicherung der Sozialwerke oder eine gerechte Familienpolitik. Dazu braucht es eine Volksvertretung, die ihren Namen auch verdient: einen Landtag, in dem der Männer- und Frauenanteil ausgewogen ist.

Die Gemeinderatswahlen 2015 waren ein herber Rückschlag für Liechtensteins Frauen. Der Prozentsatz an gewählten Frauen erreichte das schlechteste Ergebnis seit 20 Jahren. Dass es auch dadurch nicht einfacher geworden ist, Frauen für eine Kandidatur zu begeistern, zeigte sich auch vor den Landtagswahlen 2017. Erfreulich, dass dennoch alle vier Parteien Frauen auf ihren Listen haben. Mit Violanda Lanter-Koller, Gunilla Marxer-Kranz, Elisabeth Stock-Gstöhl (Unterland) sowie Jnes Rampone-Wanger, Karin Rüdisser-Quaderer, Alexandra Schädler und Christine Schädler (Oberland) konnte die VU sieben kompetente Frauen rekrutieren, die willens und fähig sind, ein Landtagsmandat zu übernehmen. Die VU-Frauen kommen aus ganz unterschiedlichen Kompetenzbereichen wie Bildung, Gewerbe, Pflege, Familie, Justiz und Verwaltung. Jede Einzelne hat sich in den vergangenen Jahren sozial und/oder politisch engagiert.

Erste Landtagspräsidentin Liechtensteins

Frauen bringen als Volksvertreterinnen neue Aspekte und Ideen in den Landtag und erhöhen so die Qualität der Demokratie. Bester Beweis: In den vergangenen vier Jahren stellte die VU mit den drei weiblichen Abgeordneten fraktionsmässig den höchsten Frauenanteil und zeigte deutlich, dass ein geschlechtermässig recht ausgeglichenes Team konstruktive Politik betreibt, die stets den Menschen in den Mittelpunkt stellt.

Die VU wird bei einem Wahlsieg Violanda-Lanter Koller als Landtagspräsidentin vorschlagen. Die heutige Landtagsvizepräsidentin hat mit ihrem sachlichen, reflektierten Politikstil nicht nur in Liechtenstein grosses Ansehen erworben. Unser Ziel: ein Landtag mit vielen weiblichen Abgeordneten und Liechtensteins erster Landtagspräsidentin. Deshalb: Frauen, wählt Frauen. Männer, wählt Frauen.

Der Vorstand der Frauenunion

Zum Bild: Die kompetenten VU-Landtagskandidatinnen: Violanda Lanter-Koller, Alexandra Marion Schädler, Gunilla Marxer-Kranz, Karin Rüdisser-Quaderer, Elisabeth Stock-Gstöhl, Jnes Rampone-Wanger und Christine Schädler (v. l.).
Bild Frauenunion.jpg
 
30. September 2016

Seniorenunion besucht Familienhilfe

.

Der Vorstand der Seniorenunion besuchte gestern Vormittag die Familienhilfe Liechtenstein in Vaduz. Geschäftsführerin Barbara Frommelt (3. v. r.) präsentierte das vielfältige professionelle Angebot im Bereich der ambulanten Pflege und Betreuung, wovon sich die VU-Senioren sehr beeindruckt zeigten.
Bild: Tatjana Schnalzger
Bild 20160929-VUSeniorenunion-Familienhilfe.jpg
 
12. September 2016

Interpellation „Finanzausgleich – Aufgabenentflechtung zwischen Land und Gemeinden“

Interpellation der VU Landtagsfraktion

 
 
 
 
Die Vaterländische Union (VU) ist eine Partei im Fürstentum Liechtenstein. Die Wurzeln der VU gehen auf die 1918 gegründete, christlich-sozial ausgerichtete Liechtensteiner Volkspartei zurück. Die VU war der Motor für grundlegende politische und soziale Reformen in Liechtenstein im frühen 20. Jahrhundert und verstand sich als Arbeiterpartei, die sich für mehr demokratische Volksrechte, soziale Sicherheit, Solidarität in der Gesellschaft und auch eine starke, differenzierte Wirtschaft einsetzte und sich immer noch für diese Werte einsetzt. Die Mitgliedschaft kann von jedem Einwohner/jeder Einwohnerin Liechtensteins, der/die das 16.Altersjahr erfüllt hat, durch Erklärung erworben werden.
Bitte Ausfüllen
CAPTCHA-Bild
Bitte geben Sie den Code ein.
Mit * markierte Felder sind Pflichtfelder.
*Pflichtfeld